Sonntag, 26. Februar 2017

Edinburgh / Schottland



Selten habe ich mich auf einer Reise so wohl gefühlt! Mag es an Edinburgh liegen oder an Schottland oder einfach
weil ich Zeit mit Dir verbringen konnte. Ausgangspunkt war Deine Traumwohnung mitten in Edinburgh, sogar mit Seeblick; schön, dass sie fast auf jedem repräsentativen Foto von Edinburgh zu erkennen ist.


Es ist wirklich eine Stadt mit einer ungewöhnlich begeisternden Atmosphäre, in der der Du ein Jahr lang studiertest und allein der Gang in die Bibliotheken zu der wenigen Freizeit gehörte, die Du außerhalb des Studium hattest.


Umso entspannter und intensiver konnten wir dann am Ende dieses Jahres, nach Deinem Examensabschluss, unsere Reise mit dem Mietauto nach Norden zu den Inseln und Seen, Burgen und Schlössern antreten.


Wir waren begeistert von den Menschen, der Landschaft, von der Weite, die das Auge erfassen konnte, den Buchten mit weissen Stränden und versteckten Orten -


und natürlich von den fantastischen Burgen, Schlössern und Herrenhäusern. 



Wir hätten gern noch viel mehr gesehen, aber mit dem Auto unterwegs, mussten wir uns entscheiden.
Mit dabei sein musste auf unserem Reiseplan natürlich das Eilian Donan Castle an der Mündung von Loch Duich. 


Auch wenn es nicht mehr das Original aus dem 13. Jahrhundert ist, sondern ein Wiederaufbau aus dem frühem 20. Jahrhundert, so machte es nicht weniger Eindruck und wir konnten uns die wechselvolle Geschichte und die Seebelagerung und Zerstörung 1719 durch drei Fregatten Royal Navy gut vorstellen. Zum Glück kam der Wiederaufbau, der dann zur Filmkulisse mehrerer Filme wurde, auch vom James Bond-Film “Die Welt ist nicht genug.“

Auch die Isle of Skye, von der wir schon viele Bilder gesehen hatten, musste unbedingt besichtigt werden. 


Welch wunderbare breite Buchten und einsame Strände mit feinstem Sand. Dort bilden dann Sturm und Regen Naturschauspiel.


Das war unser Blick an dem Tag und Abend vom 30.Mai 2010, als Lena für Deutschland den Eurovision Song Contest gewann und wir es kaum glauben konnten.
Das Wetter war uns weiterhin gnädig und wir konnten Loch Ness und das Urquhart Castle in Sonne  besichtigen.




Andere tauchten plötzlich aus dem Nebel auf und wirkten verwunschen. 



Unvergesslich war unser Aufenthalt im Culloden House in Inverness, mit dem typisch schottischen Abendessen.


Seit dieser Zeit fühle ich (immer mal wieder) Sehnsucht nach dem kleinen weissen Haus auf der Klippe mit dem weissen, breiten Sandstrand darunter, dem Blick aufs Wasser nach Westen und dem gemütlichen Dorf in der nächsten Bucht mit der Stammkneipe. 





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen